Die Kraft der Venus
Das Symbol der Venus zeigt einen Kreis, welcher das harmonische, in sich geschlossenen geistige Prinzip zeigt und ein Kreuz welches das irdische, materielle, körperliche verbildlicht.
Die Venus steht für Harmonie, Ausgleich, Liebe, Kunst und Ästhetik. Venusische Mittel sind Wohltäter, ausgleichend, nie giftig und oft Bestandteil von Lebenselixieren.
Die Venus wird auch als Morgen bzw Abendstern bezeichnet und ist nach Sonne und Mond das hellste Gestirn am Himmel. Sie läuft genau gegengesetzt zur Sonne (retrograde Rotation) und ist im Sonnensystem einmalig.
In der Mythologie findet man die Venus in Form verschiedenster Liebesgöttinnen wie Aphrodite, Freya, Astarte oder Ishtar. Orgien und Fruchtbarkeitskulte werden ihr gehuldigt, sowie tantrische Rituale (Shiva und Shakti).
Die Schwäche der Venus ist die Eitelkeit, ihre Zahl ist die 7, ihre Farbe ist grün, gelbgrün, blaugrün, rosa, weiß-rosa und bunt. Ihr Wochentag ist der Freitag (Freyatag, galt auch als Hexentag), ihre Jahreszeit ist der Frühling und Frühherbst.
Das Prinzip der Venus findet man zwischen dem 14-21 Lebensalter. Der Zeit der Pubertät und Geschlechtsreife. Es ist die Zeit der gefühlsmäßigen Ausrichtung auf die Mitmenschen, der Entwicklung der Sinnlichkeit, Gefühlswelt, libinösen Bindung, Schönheitsideale, Sympathie und Antipathie, der Selbstsicherheit, der Hingabe, Liebe und dem bewahrenden und lebensspendenden Prinzip.
Menschen mit venusischer Prägung haben eine Anpassungsfähigkeit, künstlerische- und dichterische Begabung, sind hilfsbereit, gesellig, harmoniebedürftig, haben einen Sinn für Schönheit und Reinheit.
Typische Berufe sind Dichter, Sänger, Schauspieler, Tänzer, Musiker, Kunstberufe jeglicher Art, Modedesigner, Florist, Gärtner……
Orte der Venus sind grüne Wiesen, voller Blumen, sanftes Klima, Uferauen, Lichtungen, fruchtbares Land, Gärten, Barockbauten.
Venus und die Astromedizin
Die Organe die der Venus zugeordnet sind, ist die Niere, Nebenniere, Venen, aber auch das Hormonsystem allgemein mit Merkur zusammen. Dem Stier ist der Hals, der Waage sind die Nieren zugeordnet.
Krankheiten der Venus entstehen häufig in der Pubertät. Psychosen aber auch Bulimie und Anorexia sind häufige Zeichen eines Ungleichgewichtes der Venusenergie. Es ist oft der verzweifelte Versuch in einer Welt der Bedrohung (Mars) und des übermäßigen Angebotes und Luxus (Venus) die seelische Anbindung nicht zu verlieren. Häufig kann es zu Essstörungen ( Fettsucht und Magersucht), Schilddrüsenleiden und Störungen der Libido und Infertilität kommen.
Ein Übermaß an Venusenergie kann zu Verschwendungs- und Vergnügungssucht, übertriebene Sympathie und Antipathie, Krampfleiden, Hypertonie, Narzissmus, Halluzinationen, pathologische Fettspeicherung und Fettleber, Überbemuttern, entzündlich- allergischen Prozessen, Gicht und Übererregbarkeit kommen.
Man kann Östrogenbetont sein.
Tritt ein Mangel auf kommt es häufig zu Anorexia, man ist ängstlich, gefühlsarm, freudlos, seelisch erstarrt, man kann eine Rabenmutter sein. Es kann zu Schizophrenie, Krämpfen, Asthma, Osteoporose, Hypotonie, Anämie, ständiges frieren, Dysmenorrhoe, Gestagen und Pigmentmangel kommen.




Kommentare